Airbnb krempelt die Touristikbranche um
27, Dezember 2018
Airbnb krempelt die Touristikbranche um

Anfang August feierte Airbnb seinen zehnten Jahrestag. Als Airbnb vor zehn Jahren startete, fanden viele den Gedanken, in den privaten Unterkünften von Fremden zu übernachten, verrückt und sagten voraus, dass diese Idee niemals funktionieren würde. Heute – zehn Jahre später – bieten mehr als 5 Millionen Airbnb-Gastgeber ihre Unterkunft zur Miete an. Gastgeber auf der ganzen Welt haben mehr als 300 Millionen Gäste in mehr als 81.000 Städten und aus 191 Ländern bei sich willkommen geheißen.

10 Jahre Airbnb

Logo AirbnbDie Airbnb-Community bietet mittlerweile über 5 Millionen Häuser an – in jedem einzelnen von ihnen können sich Gäste aus der ganzen Welt zuhause fühlen. Bis heute haben Airbnb-Gastgeber mehr als 300 Millionen Gäste in mehr als 81.000 Städten und 191 Ländern empfangen. Am Wochenende des 11./12. August 2018, ein sonst recht gewöhnliches August-Wochenende, hat Airbnb mehr als 3,5 Millionen Gästen eine Unterkunft vermittelt – ein neuer Rekord.

Es wäre zu einfach, sich den ersten Airbnb-Aufenthalt als simple Übernachtung vorzustellen. Er war auch ein Erlebnis. Vom ersten Tag an hat sich Airbnb auf die Vermittlung privater Unterkünfte konzentriert, als Einstieg in ein ganzheitliches Reiseerlebnis. Die Airbnb-Gründer haben nicht nur ihr eigenes Haus in der Rausch Street in San Francisco, USA geteilt, sondern auch mit ihren ersten drei Gästen ihre bevorzugten, weniger bekannten und wirklich authentischen Orte in San Francisco geteilt.

Deshalb hat Airbnb im November 2016 das Konzept der „magischen“, von lokal ansässigen Menschen gestalteten Erlebnisse offiziell eingeführt und auf ihrer Plattform buchbar gemacht: von der Pasta-Herstellung in der Toskana bis zum Surfen auf Hawaii.

Airbnb ist erst der Anfang: Die Sharing Economy boomt!

Die Sharing Economy scheint immer stärker zu werden. Das Paradebeispiel des Sharing – Airbnb – hatte bereits im Jahr 2014 einen Unternehmenswert von mehr als 10 Milliarden Dollar; das war gerade einmal 6 Jahre nach Unternehmensgründung! Dies hat das Technologie Magazin „Fast Company“ zu der Vermutung veranlasst, dass Airbnb „die InterContinental Hotels Group und Hilton Worldwide als größte Hotelkette der Welt an sich reißen würde – ohne ein einziges Hotel zu besitzen“.

Was also sollte eine Hotelkette machen, um auf die Bedrohung durch die Sharing Economy zu reagieren? Christopher Norton, EVP bei der Hotelkette „Four Seasons“ glaubt, dass ihre Kunden einen „anderen, anspruchsvolleren, persönlicheren und besseren Service“ erwarten. Richard Solomons, ehemaliger CEO der „Intercontinental Hotels Group“, sieht es als eine Frage des Vertrauens und der Sicherheit an. „Man vertraut uns, weil wir stark reguliert sind. Wenn wir ein Hotel eröffnen, haben wir Lebensmittelkontrolle, Sicherheitsmaßnahmen, ein Gebäude, das sicher ist; wenn es ein Feuer in einem Airbnb gibt, haben Sie keine Ahnung, was Sie unternehmen sollten.“ (Quelle: Fast Company)

Und doch wächst die Aufmerksamkeit der Medien rund um Airbnb weiter. Die Sharing Economy hat es geschafft, etablierte Marken geschickt an den Rand zu drängen. Wenn diese das Geschäftsmodell der Sharing Economy zu kritisieren versuchen, laufen sie Gefahr, wie Dinosaurier zu wirken, die nicht mit der hippen New Economy Schritt halten.

Ist Airbnb das Amazon der Touristikbranche?

Durch die Digitalisierung gewinnt die Plattformökonomie weiter an Relevanz. Unternehmen wie Uber und Airbnb krempeln komplette Branchen wie die Taxi- und Touristikbranche um und verdrängen etablierte Platzhirsche.

Airbnb Strategie basiert auf der Plattformökonomie

Airbnb zeigt, wie die Plattformökonomie funktioniert: Airbnb ist in der Zwischenzeit ähnlich groß wie die Marriott Hotelgruppe (bezogen auf den Marktwert). Allerdings benötigt Airbnb im Gegensatz zu Marriott keine Immobilien, keine Hotels und sehr wenig eigenes Personal. Die Stärke von Airbnb ist, auf ihrer Plattform Anbieter und Interessenten effizient zusammenzuführen. Zur Nutzung der Plattform berechnet Airbnb sowohl Anbietern als auch Übernachtungsgästen eine Vermittlungsprovision.

Le Bijou HRM AG

Stylisches Ambiente in den Luxus-Apartments von Le Bijou. Foto: Le Bijou HRM AG

Der nächste Schritt: Le Bijou – Airbnb 2.0

Die Geschäftsidee für Le Bijou hatten Madeleine Fallegger und ihr Lebenspartner Alexander Hübner wegen des Booms von Airbnb. Die beiden mieten leerstehende Luxuswohnungen, bauen sie um, und vermieten sie dann weiter an Geschäftsleute und gut betuchte Touristen aus aller Welt. Groß geworden ist Le Bijou dank Airbnb.

Alexander Hübner - Le Bijou - The Hotel Reinvented

„Ohne die Internetbuchungsplattform hätten wir es nicht geschafft“, sagt Alexander Hübner, CEO von Le Bijou. „Sie hat bei den Leuten das Bewusstsein geweckt, dass man statt im Hotel auch privat übernachten kann. Das hat uns sehr geholfen.“

Für reiche Touristen und Geschäftsleute

Le Bijou ist die Alternative zum Luxushotel, sagt Alexander Hübner: „Man hat ein luxuriöses Ambiente, das man nicht mit anderen Gästen teilen muss. Wir sagen: ‹Hotelservice ohne die anderen Hotelgäste›. Das ist etwas, was mittlerweile gesucht wird. Die Leute wollen sich lieber wie ein lokaler Bewohner fühlen, als in einer großen Hotelinfrastruktur drin zu sein.“

Madeleine Fallegger, CSO Le Bijou HRM AG

Angeboten werden die Wohnungen auf Online-Plattformen wie Airbnb, Booking oder Expedia. „Wir sehen uns als Mittelding zwischen Airbnb und Luxushotel“, sagt Madeleine Fallegger, CSO von Le Bijou. Auf die Frage, ob dem Markt so nicht Wohnraum entzogen werde, ist sie vorbereitet. „Die Objekte, die wir mieten, standen zuvor teilweise monatelang leer.“

Le Bijou wächst nachhaltig

Rund 30 möblierte Apartments betreut das Start-up Le Bijou laut Fallegger mittlerweile in Zürich, Zug, Luzern, Basel und Bern. Genf soll bald dazukommen. Zum Angebot gehört auch ein „digitaler Butler“: eine App, über die zusätzliche Services wie Essen, Taxifahrten, Kleiderwäschen oder Massagen gebucht werden können. Die Anbieter sind keine Angestellten, sondern Selbstständige oder etablierte Firmen. Das Essen wird etwa von Restaurants in der Nähe der jeweiligen Apartments geliefert.

Le Bijou in Zürich - Münsterhof 6 - Le Bijou HRM AG

Le Bijou stattet künftig ihre Luxus-Apartments mit smarten Geräten von Samsung aus. Foto: Le Bijou HRM AG

Die Übernachtung als Erlebnis

Wir vermieten unsere eigenen Appartements, wohingegen Airbnb nur eine Vermittlungsplattform zwischen Vermieter und Mieter darstellt. Zudem wissen unsere Kunden, was sie bei uns bekommen: eine Wohnung in Toplage, mit exquisiter Ausstattung und erstklassigem Service. Unsere Gäste kommunizieren mit James, einem virtuellen Concierge. Das ist unsere firmeneigene Software, die mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist und alle Servicedienstleistungen anbietet. Das übertrumpft den Service eines 5-Sterne-Hotels. Eine Übernachtung im Le Bijou Appartement ist ein Erlebnis.

Personalisierung steigert die Kundenzufriedenheit und -loyalität

Jeder Aufenthalt ist individuell – von der Restaurant- oder Veranstaltungsempfehlung über die Speisen und Getränke, mit denen wir eine Wohnung bestücken können, bis hin zu den Dienstleistungen, die wir anbieten. Es ist alles auf einen bestimmten Gast zugeschnitten und wie er Le Bijou erleben möchte. Und es scheint zu funktionieren: Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hat uns das „eleganteste, persönlichste Hotel der Welt“ genannt, und das ist ein Mann, der jedes Jahr in über 100 Hotels wohnt!

Steve Wozniak über Le Bijou:

Le Bijou Trennlinie Symbol

Klingt gut – aber welchen Nutzen haben Investoren?

Das Einzigartige an Le Bijou

Le Bijou digitalisiert als erstes Unternehmen den gehobenen Hotel-Sektor. Dabei kombiniert Le Bijou bewährte und bereits erfolgreiche Elemente von anderen revolutionären Konzepten wie Airbnb mit einer ganz neuen Art des Reisekomforts. Die innovativen Apartment-Konzepte und bahnbrechende Service Software James machen Le Bijou zur attraktiven Hotelalternative.

Das Konzept von Le Bijou lässt sich leicht skalieren – und damit der Ertrag!

Le Bijou funktioniert an jedem angesagten Standort dieser Welt. Die Marke lässt sich leicht an lokale Bedingungen anpassen und kann darüber hinaus mit Franchise-ähnlichen Modellen stark expandieren. Um neue Vorzeigeprojekte von Le Bijou an Toplagen zu etablieren und die Markenbekanntheit zu steigern, baut Le Bijou ihr Netzwerk an strategischen Orten und in Top-Lagen weiter aus.

Personalisierung steigert die Kundenbindung und erhöht die Auslastung

Was auch immer ein Gast möchte: Le Bijou erfüllt jeden Wunsch. Alle Wohnungen verfügen über James, einen digitalen Butler, der maßgeschneiderte Empfehlungen aussprechen, Dienstleistungen wie Essen oder Transfers buchen und sogar die Musik, Beleuchtung und das Ambiente der Wohnung verändern kann. Diese innovative Technologie lernt aus der Interaktion mit Gästen und sorgt dafür, dass jeder Aufenthalt perfekt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

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Madeleine Fallegger und Alexander Hübner, Le Bijou

Madeleine Fallegger und Alexander Hübner, Le Bijou

Wir prüfen jede Destination sehr genau nach ihrem Wachstumspotenzial und können je nach Bedarf in kurzer Zeit weitere Einheiten auf den Markt bringen. Dieser Ansatz hat gleich zwei entscheidende Vorteile: die Marktführerschaft an dem jeweiligen Standort und eine sichere Preiskontrolle. Diese Form der Marktabdeckung bedeutet gleichzeitig geringeres Risiko für den Anleger.

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Fotos ausgewählter Le Bijou Apartments:

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